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Wirtschaft und Arbeit:

Die Schaffung von Arbeitsplätzen  ist die beste Sozialpolitik!

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Diese Aussage hat in unserer Stadt und für die SPD absolute Bedeutung. Deswegen verfolgen wir  die Ausweisung der neuen Gewerbe- und Industrieflächen entlang der B 42 und die Ansiedlung neuer Unternehmen im Bereich des Schützengrunds und der Meerheck sowie der übrigen Gewerbegebiete. Gerade die Bebauungspläne 720 III, IV und V müssen nach unserer Auffassung mit Nachdruck fertiggestellt werden, um für Neuansiedlungen und Erweiterungen bestehender Betriebe zur Verfügung zu stehen. Einen überragenden Entwicklungsimpuls für den Stadtteil Block, damit aber für die ganze Stadt und Region muss auch vom sog. Dahm - Gelände ausgehen.

Als Schwerpunkt der gewerblichen und industriellen Entwicklung nimmt Neuwied in Rheinland - Pfalz einen besonderen Platz ein. Wir müssen diesen Stand nicht nur halten, sondern im Gegenteil durch eine schnelle Bauleitplanung und durch schnelle Genehmigungsverfahren deutlich ausweiten.

 Firmen, wie Lohmann & Rauscher, Lohmann, KWL, SAR, LSC oder auch Sozialwerke, wie die Josefs - Gesellschaft und die Marienhaus GmbH u.v.a. haben in großem Umfang in jüngster Vergangenheit investiert und viele neue Arbeitsplätze geschaffen. Neuwied ist als Wirtschaftsstandort von allergrößter Bedeutung und Attraktivität. Dies muss erhalten und ausgebaut werden.

Ebenso sollen die bestehenden Unternehmen weiterhin professionell begleitet werden. Die Bestandspflege sehen wir als einen Hauptaufgabenbestand für eine erfolgreiche Wirtschaftsförderung. Wir wollen die örtliche Beratung noch vertiefen.

Die schon bestehende Kooperation mit den Wissenschaftseinrichtungen, den Universitäten, den Fachhochschulen und Entwicklungszentren soll fortgesetzt und intensiviert werden. Aber auch die Netzwerke, wie z.B. das Wirtschaftsforum Neuwied für das Gewerbe oder das Aktionsforum Neuwied für den Handel sind von unschätzbarem Wert für den Standort. Die Zusammenarbeit mit Beiden wollen wir fortsetzen und intensivieren.

Der Standort Neuwied braucht viele gute Standortfaktoren, um im Wettbewerb bestehen zu können.

Dazu zählen eine gute Verkehrsinfrastruktur, gute Anbindungen an die A 61, A 48 und A 3, an die B 42 und B 9 sowie an die Wasserstraße und die Schiene. Die Nähe zu den Flughäfen Köln/Bonn und Rhein/Main sowie Hahn und der ICE - Bahnhof Koblenz/Montabaur sind entscheidende Vorteile. Im Bereich der örtlichen Straßen müssen wir den Ausbau voran treiben, z.B. die Rostocker Straße, die Anbindung der Carl - Borgward - Straße an diese und die Fertigstellung der Rudolf - Diesel - Straße.

Nicht zuletzt die demografische Entwicklung beschert uns eine andere Herausforderung am Standort, nämlich die Gewährleistung einer ausreichenden Anzahl qualifizierter Fachkräfte für die heimischen Unternehmen. Neben einer intensiven Ausbildungstätigkeit der Unternehmen wollen wir die Anwerbung von Menschen in unsere Stadt über die sog. weichen Standortfaktoren (Wohn- und Freizeitwert, Kultur und Genuss) hinaus, durch umfassende wohnortnahe Angebote für die Betreuung von Kindern und die Bildungseinrichtungen fördern.

Die Möglichkeiten der Qualifizierung und Weiterbildung wollen wir ausbauen helfen. Dazu zählen z.B. die stärkere Verbindung von Wirtschaft und Schulen, die Vermittlung von Einsichten in die Berufswelt für junge Menschen, Jobbörsen und Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler. Gerade die Wahl gewerblicher Ausbildungsberufe ist für unseren Standort besonders wichtig.

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