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Stadtjugendamt in Neuwied gesichert SPD Abgeordneter Fredi Winter bestätigt den Erhalt des Neuwieder Stadtjugendamtes auch nach einer Verwaltungsreform.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Fredi Winter hatte sich gemeinsam mit dem Neuwieder Oberbürgermeister Nikolaus Roth bereits im Vorfeld dafür stark gemacht, dass die gemeinsam mit dem Kreis gefundene Lösung des Stadtjugendamtes Neuwied beibehalten werden kann. „Die Zuständigkeitsänderungen sollen zu einer orts-, sach- und bürgernäheren Aufgabenausübung führen“, erklärt Fredi Winter. „Deshalb freue ich mich, dass das Kabinett in Mainz meiner Anregung gefolgt ist, die Aufgaben des Stadtjugendamtes der großen kreisangehörigen Stadt Neuwied nicht auf den Landkreis zu übertragen.“ Gerade als große kreisangehörige Stadt sind die Probleme in Neuwied anders als in ländlicheren Regionen. Die Problemlagen und individuelle Besonderheiten der Stadt Neuwied kennen die städtischen Mitarbeiter en Detail und haben in Neuwied jahrzehntelang gute Arbeit geleistet. Dieser Prozess muss weiter geführt werden und dies ist nun durch das städtischen Jugendamt weiterhin möglich, ergänzt der jugendpolitische Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion Michael Mang. Besonders wichtig ist ihm negative Entwicklungen zu erkennen und diesen frühzeitig entgegen zu wirken. Gemeinschaftlich mit allen Institutionen und Verbänden, die sich im Bereich der Jugend engagieren, gilt es die bestmöglichsten Lösungen in und für die Stadt Neuwied zu finden und umzusetzen. Über die Jugendamtsthematik hinaus zielt der Gesetzentwurf auf eine Verbesserung der behördlichen Zuordnung von Aufgaben und von Verfahrensabläufen. Mit der Neuordnung werde die Wettbewerbsfähigkeit und Verwaltungskraft von verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden gestärkt. Gleichzeitig trägt die Reform der Tatsache Rechnung, dass der demografische Wandel und die sich damit verändernde Bevölkerungsstruktur neue Antworten im Bereich der Verwaltung erfordern.
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